Klimaforschung
Zahlreiche Wissenschaftler arbeiten weltweit und in Deutschland daran, die komplexen Zusammenhänge des Klimawandels in Form von Klimamodellen darzustellen, Einflussfaktoren zu benennen, Folgen abzuschätzen und Lösungen für einen Schutz des Weltklimas zu erarbeiten.
- Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: www.pik-potsdam.de
- Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) in Hamburg: www.mpimet.mpg.de
- Deutsches Klimarechenzentrum (DKRZ) in Hamburg: www.dkrz.de
- Alfred-Wegener-Institut für Meeres- und Polarforschung in Bremerhafen: www.awi-bremerhaven.de
2001 wurde im 3. Bericht des IPCC festgestellt, dass der Klimawandel bereits begonnen hat. Bis zum Jahr 2100 wurde je nach Szenario eine weltweite Erwärmung von 1,4 - 5,8°C und ein Meeresspiegelanstieg von ca. 10 - 90 cm prognostiziert. Gleichzeitig betont das IPCC, dass sich die Folgen des Klimawandels durch technische und organisatorische Maßnahmen sowie durch Änderung der Verhaltensmuster signifikant mildern lassen und dass die Mehrzahl dieser Maßnahmen mit geringen Kosten bzw. sogar mit Gewinnen verbunden sind. Am IPCC-Bericht wirkten mehrere hundert Wissenschaftler aus aller Welt mit. Darüber hinaus wurde der Bericht durch die Regierungsvertreter von etwa 200 Staaten der Vereinten Nationen im Konsens verabschiedet.
Neue Forschungsergebnisse:
Der 4. Sachstandsbericht des IPCC zum Zustand des Klimasystems und seine Auswirkungen auf die menschlichen Gesellschaftssysteme wurde Anfang 2007 veröffentlicht. Er besteht aus den Berichten der folgenden drei Arbeitsgruppen:
- Arbeitsgruppe I : „Wissenschaftliche Grundlagen“
- Arbeitsgruppe II : „Auswirkungen, Anpassung und Verwundbarkeiten“
- Arbeitsgruppe III: „Verminderung des Klimawandels“
Die Zusammenfassungen der drei Berichte für politische Entscheidungsträger gibt es hier.
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